1975 – 1990

1990:

…gewann T. Bruckdorfer aus Unterhaching. Das Turnier wurde von Hans Linder und Rolf Oberländer geleitet, assistiert von Fritz Gebhardt, Lotte Saalmann, Richard Strangl und Harry Kuhn. Das Damenturnier war wegen mangelhafter Beteiligung vom Programm genommen. Clubvorstand Peter Melzer führte eine Verlosung wertvoller Preise, gespendet von der Schlierseer Geschäftswelt, unter den Zuschauern durch. Der Ertrag aus dem Losverkauf kommt der Jugendarbeit des TC Schliersee zu Gute.

1988:

…fand das Turnier wieder einmal bei schönem Wetter statt. Sieger wurde die Nr. 173 der DTB-Rangliste, T. Batsch aus Karlsruhe, der im Finale die Nr. 42, A. Kopf überraschend besiegte. Für den Sieg gab es DM 1800 und eine teure Ferrari Formula Uhr. Die Siegerin bei den Damen hieß K. Johnson und kam aus den USA. Die Siegerehrung wurde von Clubvorstand Hans Linder und Bürgermeister Albert Lang durchgeführt. Herr Leuthner als Turnierleiter hatte dieses Mal ein starkes Team an Helfern: Gustl Berauer jun, Wolfgang Weinhart, Gerhard Krogoll, Wolfgang Wagner, Lotte Saalmann und Rolf Oberländer.

1987:

…wurde das Schlierseer Turnier zum ersten Mal als Turnier in der Warsteiner Grand Prix Serie durchgeführt. Heinz Leuthner leitete das Turnier. Der Etat war auf DM 15000.- angestiegen, die Preisgelder auf DM 5000,-. Hauptsponsoren waren die Firma Sixtus, die Dresdner Bank und die Brauerei Warsteiner. Obwohl der gemeldete Deutsche Meister Karl Meiler nicht antrat, fand das Turnier mit dem späteren ATP-Ranglisten- und Daviscupspieler Jens Wörmann einen würdigen Sieger. Namhafte Spieler aus dem Ausland kamen nicht über das Viertelfinale hinaus – ein Zeichen für das hohe Niveau, das in diesem Jahr mehr Zuschauer verdient hätte.

1985:

…gewann die 16jährige Martina Pawlik gegen die 14jährige Marketta Wallenfels aus Regensburg. Bei den Herren siegte Ivo Patenka aus der CSSR.

1984:

…fiel das Turnier komplett ins Wasser. Trotz fleißiger Arbeit der Clubmitglieder unter der Leitung von Wolfgang Schauer wurden die Spiele nach mehreren Anlaufversuchen abgesagt.

1983:

war das international stark besetzte 33. Turnier. Sieger war der Ungar Csepai, der bereits der Daviscup-Mannschaft seines Landes angehörte. Bei den Damen war Irina Owens Seriensiegerin in diesen Jahren. Csepai nahm den Scheck von DM 1000 aus den Händen von Hans Linder entgegen. Turnierleiter waren Dr. Arthur Schüttrumpf und Ottmar Neidhart.

1976:

tauchte Erwin Müller mit seinem Wunderschläger auf. Die Spezialbesaitung ermöglichte eine ganze Palette von Spins und Schnitten. Obwohl die Schläger Müllers das bestgehütete Geheimnis des Turniers waren, schaffte es die ‘gute Fee im Platzbüro’, Philomena Heckel, die Besaitung zu begutachten und das Geheimnis zumindest clubintern weiterzu-geben. Versuche der Nachahmung waren teilweise erfolgreich. Diese Art der Besaitung wurde später verboten. Müller wurde erst im Finale von der Nummer 8 der Bayersichen Rangliste, Gnettner, gestoppt. ‘Turnierleiter Heinz Falken und seine Crew mit Ottmar Neidhardt und Wolfgfang Weinhart ließen den Wettkampf routiniert ablaufen.’ Unterstützt wurde das Turnier von Sixtus und der Schlierseer Gastronomie.

Bürgermeister Kaspar Hirtreiter kam als Zuschauer und unterstrich damit die Wichtigkeit der Veranstaltung für die Gemeinde.

1975:

…wurde das Turnier zum 25. Mal durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das Herrenfinale zwischen dem Prager Sevcik (CSSR Rangliste) und dem Bayerischen Hallenmeister Gnettner (Iphitos) auf dem ‘Centre Court’ vor starker Zuschauerkulisse. Bei schönem Septemberwetter benötigte der Prager 5 Sätze, um sich Sieg und Geld zu sichern. Heinz Leuthner verlor erst im Viertelfinale gegen den slowakischen Meister. Verärgert war die Turnierleitung über die Damen, bei denen von 16 gemeldeten 7 gestrichen hatten.