1951 – 1974

1974:
Das Turnier fiel in eine Schönwetterperiode im September. Es gewann die Ranglisten-nummer 5 der CSSR, Pavel Hutka.

1969-1970:

…mußte das Turnier wegen dem Kurhausbau ausfallen. Das ‘Jurinekhäusl’ war zwar für die Mitglieder ein stilvolles Clubhaus, wäre aber für die Abwicklung der Großveranstaltung überfordert gewesen.

1968:

…gab es ein besonders spannendes Endspiel, das T. Gatzke nach mehr als 2 Stunden mit 10:8 im 3. Satz gegen R. Herrmannsdorfer gewann. Ehrenprotektorat durch Bürgermeister Ludwig Bachhofer. Turnierleitung: Hans Linder.

1967:

hieß der Sieger Harms. Das Damenfinale zwischen Bellani und Hacks konnte wegen Regen nicht ausgetragen werden.

1964:

gewann Eberle aus Augsburg gegen Gunther Prell. Bei den Damen gewann C. Schediwig gegen Ameli Hacks.

1959-1962:

hatte das Turnier eine Hochphase. Teilnehmer aus Australien, Südafrika, USA, Schottland, Italien, u.a. Wimbledonteilnehmer Miletic aus Jugoslawien, tauchten in Schliersee auf. 1961 führten 250 Meldungen zu Absagen an Teilnehmer. Turnierleiter in dieser Zeit war Leo Tiefenbacher. 1962 enthielt der Zeitungsartikel den Hinweis, daß die Sieger gemäß Amateurstatuten nur Urkunden erhalten. Unterkunft und Verpflegung muß von den Spielern getragen werden. Der Club trägt die Veranstaltungskosten. Neue Namen im Organisationsteam waren Liesl Beck, Ferdinand Rattei, Adi Friedrich, Grimm und Martin Brand.

1958:

…fand das 10-jährige Jubiläumsturnier statt. Sieger war Heinz Nottenkämper. Aus der Umgebung nahmen Heinz Leuthner, der mit Fr. Walz in das Mixed Finale kam, sowie Max Burghardt und Alfred Reiter teil. Neben Eugen Minholz lag das Protektorat bei Hofrat Dietzel. Das Organisationsteam bestand aus Gustl Berauer, Anton Dillinger, Adi Friedrich, A. Lamel und W. Kessler. Das Turnier mit dem Festabend am Sonntag ab 21 Uhr wurde als gesellschaftlicher Höhepunkt der Kursaison bezeichnet.

1956:

…gewann der Münchner Stadtmeister H. Müller. Bei den Damen gewann nicht die Geheim-favoritin, die ‘blutjunge’ reizende Münchnerin Frl. v. d. Recke, sondern Fr. Hamacher aus Bonn. Heinz Leuthner wurde als schwäbischer Vizemeister angekündigt. Wegen Regen am ersten Tag stellte Verleger Kunze seinen Platz in Neuhaus zur Verfügung. Erst am Montag konnte das Turnier mit dem Endspiel im Mixed und Doppel abgeschlossen werden. Das Mixed wurde vom jugoslawischen Ehepaar Popovic- in den 50er Jahren ständige Teilnehmer des Schlierseer Turniers- gewonnen.

Die Ehrenpreise, darunter eine Uhr, die 1 Jahr ohne Aufziehen lief, wurden im Sporthaus Berauer ausgestellt. Den von Fr. Steiner gestifteten Sonderpreis – 7 Tage Ferienaufenhalt im Schlierseer Hof – gewann der Essener Heinz Nottenkämper durch Los. Die Turnierleitung lag bei Anton Dillinger und Helmut Heckel, die Oberleitung bei Gustl Berauer. Ehrenprotektor neben Eugen Minholz war Hr. Weiersmüller aus Nürnberg.

1955:

Wieder bei schönem Wetter gewann der amtierende Deutsche Meister Ernst Buchholz aus Köln gegen Dr. Kümpfel.
Das Endspiel sahen 300 Zuschauer. Daß Tennis damals eine ‘Minderheits’-Sportart war, sieht man daran, daß der Artikelschreiber sich amüsierte über Lautsprecherdurchsagen wie ‘Herr X. serviert’ oder ‘Bitte Ruhe bis der Ball getötet ist’.
Über Lokalmatadore wird berichtet: Dr.Manfred Görtz verlor gegen Willy Busold, Helmut Heckel gegen Dr. Klein und Heinz Leuthner gegen den späteren Finalisten Dr. Kümpfel.
Das Ehrenprotektorat für das Turnier hatten Bürgermeister Eugen Minholz und der Verleger Kunze.

1953

…war ein Turnier mit besonders internationaler Beteiligung. Mit dem gerade fertiggestellten vierten Platz war das Turnier der glanzvolle Abschluß der Schlierseer Kursaison. Besondere Attraktion war die Inderin Davar, die im Endspiel der Chinesin Hoa Ling unterlag. Davar trug mal ‘Shorts’, mal ein ‘wippendes Perlonröckchen’ und ‘stöhnte in gespielter Verzweiflung, wenn ihr ein Ball mißlang’.

Zum Festabend im Cafe Sachs kam sie zu spät, was der 2. Vorstand Kessler kommentierte mit: ‘Wenn die Davar dowar, kannt’ma ofanga’. Die Siegerin Hoa Ling freute sich über eine wertvolle Silbervase, die sie aus der Hand von Gustl Berauer erhielt.

1951:

Zum ersten Mal gab es Tücher gegen die Kurpromenade und Perfallstraße als Schutz gegen den unruhigen Hintergrund.
Sie erlaubten eine ‘bessere Ballberechnung’. Bei herrlichem Wetter gewann Lander aus Stuttgart gegen Sinder aus Landshut.
Die Turnierleitung lag in den Händen von Anton Dillinger und Hans Linder.
Die Bedeutung des Turniers für den Kurort wurde herausgehoben.