1991 – 2000

2000:

Erstmals bestritten zwei Qualifikanten das Männer-Endspiel, Peter Svabik (Fischbach) trumphierte schließlich glatt mit 6:1, 6:3 gegen Michael Geitl aus Moosburg. Das Halbfinale musste in die Halle nach Miesbach verlegt werden, hier zwang eine Knieverletzung Markus Zillner zur Aufgabe. Das Damen-Finale machten zwei Schützlinge von Niki Pilic unter sich aus: Ivanna Zupa schlug letztlich Claudia Kuleszka mit 6:7, 6:3, 6:0.

1999:

Alexander Gietl (Weiden) wurde kampflos Sieger des Männer-Turniers, Endspielgegner Paul Ricar hatte sich im Halbfinale einen Bänderriss im Knöchel zugezogen. Die Damen mussten in die Halle ausweichen, Veronika Raimsova (Schweinfurt) gewann nach drei Stunden mit 6:4, 1:6, 6:2 gegen Isabell Quast (Reutlingen).

1998:

Unwirtliche Verhältnisse bei der Qualifikation, doch wieder tolle Endspiele dann bei herrlichem Wetter. Markus Zillner gewann das Männer-Turnier nach fast drei Stunden mit 2:6, 6:4, 6:1 gegen Titelverteidiger Gonzalo Fernandez, bei den Frauen überraschte Pavlina Rajzlova (Iphitos) mit 7:5, 6:1 gegen Althina Briegel (Benrath). Ein Kuriosum gab’s in der ersten Runde: Yvonne Salber (Alsdorf) wurde disqualifiziert – weil sie zu jung war.

1997:

Regen beim Halbfinale, eine Tschechin verlor ihren Autoschlüssel und wieder gab’s zwei tolle Endspiele. Das Damen-Finale wurde gar als eines der besten bezeichnet. Tina Hojnik aus Landshut siegte nach mehr als drei Stunden mit 7:6, 6:7, 7:5 gegen Titelverteidigerin Steffi Hauptig. Bei den Männern behielt der Chilene Gonzalo Fernandez mit 2:6, 6:1, 6:1 gegen Pierre Faber aus Bochum die Nerven und die Oberhand.

1996:

Nach Sturm- und Unwetterschäden kam pünktlich zum Start der Qualifikation der Regen. Doch das Turnier konnte durchgezogen werden, die Finalspiele entwickelten sich gar zu Krimis. So gewann Steffi Hauptig (Bad Wörishofen) das Damen-Endspiel mit 6:3, 7:6 gegen die Tölzerin Evi Sappl. Bei den Männern siegte Stefan Eriksson nach dramatischem Verlauf mit 6:7, 6:1, 6:4 gegen Alexander Windisch. Beide Spieler wurden von Krämpfen geplagt, Fritz Becker war als Masseur besonders gefragt. Für Eriksson war es der vierte Sieg in Schliersee.

1995:

Auch beim 45. Turnier unter der Leitung von Anneliese. Reinthaler und Sonja Leitner setzten die Damen den Glanzpunkt. Die spätere Deutsche Meisterin Sina Schmiedle gewann gegen die Wimbledonteilnehmerin Karola Schneider das hochklassige Endspiel. Die Herren mußten ihr Finale, wie so oft in der letzten Jahren, wetterbedingt in der Halle austragen. Remus Farcas hatte dort keine Chance gegen Stefan Eriksson, obwohl er in den ersten vier Spielen auf Sand hervorragend mithalten konnte.

1994:

…gewann I. Isslinger aus Amberg in Abwesenheit von Stefan Eriksson. Erstmals seit einigen Jahren fand wieder ein Damenturnier statt. Der TC-Vorsitzenden Anneliese Reinthaler und Turnierleiter Rolf Oberländer fiel ein Stein vom Herzen, als klar war, daß mit 50 Damen, darunter 20 aus dem oberen Bereich der Rangliste, das Vorhaben Damenturnier gerettet war.
Siegerin wurde N. Koci gegen A. Briegel. Mit Vroni Hinterseer, Tanja Farac, Markus Kugel, Ottmar Neidhardt jun., Andi Dorn, Peppi Eckmaier und den ‘bavarisierten’ Schweden Stefan Krüger und Fabian S. nahm wieder einmal ein zahlenmäßig starkes einheimisches Team teil, von dem aber keiner die erste Runde überstand.

1993:

…fand das Turnier mit der wohl bisher stärksten Besetzung statt. Selbst Stefan Eriksson fand seinen Meister und unterlag im Endspiel dem Israeli O. Motevassel, Nr. 286 der ATP-Weltrangliste. Pech hatte Eriksson, weil nach von ihm klar gewonnenem ersten Satz das Spiel wegen Regen in der Miesbacher Halle fortgesetzt werden mußte; dort war Motevassel im Vorteil. Schon in den Vorrunden gab es hochkarätige Spiele: Der temperamentvolle Italiener Mauro Elia scheiterte am späteren Sieger, Michael Karbacher im Halbfinale an Stefan Eriksson. Die Turnierleitung lag bei Rolf Oberländer. Mit Harry Kuhn konnte aus ‘eigenen’ Reihen ein professioneller Stuhl-Schiedsrichter gestellt werden. Die Gemeinde war durch den 2. Bürgermeister, Sepp Faltermeier, vertreten.

1991:

…tauchte zum ersten Mal Stefan Eriksson auf, der seitdem das Schlierseer Turnier wegen seiner überlegenen Spielstärke beherrscht. Beklagt wurde die Tatsache, daß viele angemeldete Spieler dem Turnier unentschuldigt fernblieben.